Hinweise für Studierende (Universität, Fachhochschule)

für Studierende nützliche Inhalte der BWL CD

Immer wieder fragen Studierende betriebs- und wirtschaftswissenschaftlicher Studiengänge, ob die BWL CD für ihr jeweilige Studium anwendbar ist. Während das für die IHK-Lehrgänge schon beantwortet wurde, gebe ich hier einige Anwendungshinweise für die BWL CD im Studium. Diese betreffen grundsätzlich alle Studiengänge mit betriebswirtschaftlichen Inhalten. Die CD hat hierbei den Schwerpunkt Rechnungswesen und Controlling. Volkswirtschaft, Mikroökonomie und andere Fächer sind nachrangig.

Während bei den IHK-Lehrgängen ein eindeutiger Stoffplan vorliegt, ist das bei den Universitäten oft schwieriger zu verallgemeinern, denn die einzelnen Lehrpläne unterscheiden sich erheblich voneinander. Die Person, Lehr- und Forschungstätigkeit und die Publikationen des jeweils individuellen Professors können im Vordergrund einer Veranstaltung stehen. Vorhersagen sind daher im Einzelfall schwieriger. Bitte schauen Sie sich vorher das Inhaltsverzeichnis oder das Themenverzeichnis ab.

Hinweise zu den folgenden Fachbereichen und Themengebieten betriebswirtschaftlicher Studiengänge:

Grundsätzliche Ratschläge zur Nutzung der BWL CD

Selbstverständlich gehen wir weiterhin davon aus, daß der Leser in der Lage ist, das Windows-Dateisystem zu benutzen. Natürlich ist mir klar, daß dies oft nicht der Fall ist: viele Leser verirren sich in Ordnern und finden Dateien nicht, obwohl sie klar nach Sachgebieten in den Unterordnern vorliegen. Solche Nutzer sollten die CD als Herauforderung verstehen, sich eine absolut unerläßliche Digitalkompetenz anzueignen. Lesern, die in dieser Hinsicht unsicher sind empfehlen wir dringend, die Funktion „Dateierweiterung bei bekannten Dateitypen ausblenden“ zu deaktivieren. Dies ist nicht nur aus Virenschutzgründen ratsam (um schädliche Dateien an der Endung zu erkennen), sondern auch, um die unten genannten Dateinamen nachvollziehen und wiederfinden zu können.

Allerdings gibt es auch eine elegante Web-Oberfläche, die die BWL CD als Webseite anzeigt. Einige Screenschots können in der CD-Präsentation betrachtet werden. Zum Lexikon für Rechnungswesen und Controlling gibt es eine eigene Präsentation.

Weiterhin verweisen wir darauf, daß das Hilfesystem der BWL CD komplett online vorliegt. Viele technische und andere Probleme können dort gelöst werden.

Schließlich wird angemerkt, daß die BWL CD über die IHK-Inhalte hinausgeht. Obwohl die Kammerlehrgänge von der BWL CD prifitieren, ist sie auch für BWL-Studenten und betriebliche Praktiker geeignet und gedacht. Einige Dateien sind daher nicht für IHK-Teilnehmer, u.U. aber für andere Aus- und Fortbildungen interessant. Beispielsweise müssen IHK-Teilnehmer in der Fortbildung „Geprüfter Betriebswirt“ praktisch nichts über Buchführung und Buchungssätze wissen, obwohl hierzu umfangreiches Material bereitgestellt wurde. Dieses dient eher der Erstausbildung. Ebenso ist eine Kenntnis der Programierung von Excel- oder Access-Dateien für IHK-Betriebswirte nicht prüfungswichtig, gleichwohl aber möglicherweise praxisrelevant. Anders sieht das im Lehrgang „Controller/IHK“ aus: dies ist derzeit anscheinend die einzige IHK-Prüfung, die am Computer stattfindet.

Grundsätzlicher Benutzungshinweis

Verwenden Sie das Lexikon als Nachschlagewerk: auf (derzeit) über 1900 Seiten enthält es mehr, als Sie für die Prüfung vermutlich für Prüfungszwecke wissen müssen. Die Datei „Lexikon für REWE und Controlling.pdf“ können Sie auf den Desktop legen; mit „Lexikon für REWE und Controlling.htm“ kann das Lexikon als Webseite gelesen werden. Die PDF-Version enthält dateiinterne Links und die Web-Fassung Miniaturansichten. Drucken Sie sich weiterhin die Datei „Formelsammlung der BWL.pdf“ aus und heften Sie sie zur ständigen Referenz vorne in Ihre Mappe: diese Formeln brauchen Sie ständig.

Rechnungswesen und vergleichbare Themen

Ein Studium der Betriebs- oder Wirtschaftswissenschaften sollte mit Grundlagen des Rechnungswesens beginnen. Sie müssen eine solide Vorschriften- und Sachkenntnis aufbauen, um die späteren Anwendungen rechnungswesennaher Konzepte im Bereich der betriebswirtschaftlichen Funktionenlehre zu verstehen. Nicht umsonst wurde das Rechnungswesen als „Herz der Disziplin“ bezeichnet. Die CD bietet hierzu eine Vielzahl von Lernmaterialien und Hilfen. Schwerpunkt ist immer auch die technische Umsetzung in Excel®, VBA und SQL.

  • Einführung in das REWE.pdf“ enthält eine grundlegende Einführung und kann einleitend gelesen werden. Zu den IFRS bitte die Datei „IAS.pdf anschauen; bisher wurden in den Prüfungen jedoch stets nur sehr grundlegende Fragen gestellt.
  • Sie müssen zu Begrinn vermutlich die doppelte Buchführung erlernen. Das kann eine beträchtliche Hürde sein. Daran schließen sich Buchungsstrategien zu einzelnen Geschäftsfällen und Abschlußbuchungen an. Sehen Sie bitte zu diesem Zweck in „Buchführung Grundlagen Skript.pdf„, in „Buchführung Geschäftsbuchungen Skript.pdf“ und in „Buchführung Abschlüsse.pdf“ (in dieser Reihenfolge).
  • Zu einzelnen Themen und Buchungstechniken finden Sie individuelle Skripte, wie weiter reichen. Stöbern Sie einfach ein wenig in dem Skripte-Ordner.
  • Die Bilanzanalyse stellt immer wieder ein großes Problem dar. Schauen Sie ggfs. in meine „Bilanzanalyse nach HGB.pdf“ (Bücher-Ordner) oder (handlicher) im Skripte-Ordner in „Jahresabschlußanalyse.pdf„. Ein komplexes Beispiel finden Sie in „Jahresabschluß Beispiel.pdf„.
  • Die Datei „Steuerrecht.pdf“ enthält die Grundlagen des Steuerrechts. Es ist wichtig, sich mit diesen grundbegriffen zu befassen bevor man in die Einzelheiten geht. Diese finden Sie freilich auch in großer Vielzahl auf der CD.
  • Lehrbuch der KLR.pdf“ enthält in Kapitel 2 die grundlegenden Definitionen des Rechnungswesens. Diese sidn die Grundlage für eine Vielzahl weiterer Verfahren.
  • Wichtige Excel-Dateien sind beispielsweise „Break Even.xls“ und insbesondere „Break Even aus Gesamtkosten.xls„, „Engpaß.xls“ und das zugehörige „Simplex Skript.pdf“ sowie „Interner Zinsfuß.xls“ mit zum Teil sehr komplexen Aufgabengestaltungen.
  • Schließlich empfehle ich zum grundlegenden Verständnis, die Dateien „Finanzplan.pdf“ und „Finanzplan Standardfall.xls“ vertieft zu durchdenken. Grundlegende Skripte zur Investition sind „Investition Skript.pdf“ und zur Finanzierung „Finanzierung Skript.pdf„.
  • Zur Kredit- und Darlehensrechnung, vgl. grundlegend in „Darlehen.xls“ und über Leasingverträge, vgl. in „Leasing.xls„, in „Leasingzins Methodenvergleich.xls“ (Effektivzinsmethode/Zinsstaffelverfahren) und „Leasing.pdf„. Die Rechtsgrundlagen finden sich außer im IAS-Skript auch in „Leasingerlaß.pdf„.
  • Ach ja: schauen Sie mal im Datenbank-Ordner in die Datei „Einnahme-Überschuß-Rechner.mdb“ wenn Sie sehen wollen, wie ein einfaches Buchführungsprogramm mit allen wichtigen Funktionen programmiert wird!

Beachten Sie, daß in den Skripten in der Regel am Anfang auf zugehörige Excel-Dateien verwiesen wird. Sie können die Excel®-Dateien zum Nachrechnen der numerischen Lösungen verwenden aber auch, um die zugrundeliegenden Tabellenblattformeln und VisualBASIC®-Konzepte zu verstehen.

Da alle Excel®- und Access®-Dateien für Sie quelloffen sind, können Sie sie in Ihre Studien-, Projekt- und Diplomarbeiten einbauen bzw. die jeweiligen Programmierkonzepte anwenden.

Rechtsgrundlagen

Zu den wichtigsten Rechtsgrundlagen gehören das bürgerliche- und das Handelsrecht, das Gesellschaftsrecht, das Steuerrecht sowie das Arbeitsrecht. Hierzu gibt es in der Regel Vorlesungen und Seminare im Grundstudium. Ressourcen auf der CD können dies wesentlich erleichtern:

  • BGB Skript.pdf“ ist eine grundlegende Übersicht über das bürgerliche Recht. In „Verjährung.pdf“ ist eine Fristenübersicht.
  • In „HGB.pdf“ finden Sie eine Übersicht zum Handelsrecht.
  • Gesellschaftsrechtliche Grundlagen finden sich insbesondere in „Rechtsformen Skript.pdf.
  • Europarechtliche Details befinden sich in „EU Skript.pdf„.
  • Arbeitsrecht Skript.pdf“ ist das grundlegende Material zum Arbeitsrecht. Vgl. in diesem Zusammenhang auch „Arbeitsvertrag.pdf“ und „Arbeitszeugnis.pdf„.
  • Steuerrecht.pdf“ ist das grundlegende Skript zum Steuerrecht. Insbesondere im Excel-Ordner finden Sie eine Vielzahl weiterführender Inhalte, die Sie im Laufe der Zeit entdecken werden, aber zunächst müssen Sie sich mit den Grundprinzipien vertraut machen, um eine grundlegende Orientierung zu gewinnen.
  • Zum Wettbewerbsrecht im Zusammenhang mit dem Marketing, vgl. die Datei Marketing Rechtlich.pdf.
  • Zum gesamtwirtschaftlichen Wettbewerbsrecht besteht in der Datei GWB.pdf eine Rechtsübersicht.
  • Oft wird das Anwenden von Rechtsvorschriften geübt. Sehen Sie in diesem Zusammenhang mal in „Hinweise zur Lösung von Privatrechtsfällen.pdf„.

Betriebswirtschaftliche Funktionenlehre

Eine Vielzahl von Ressourcen können im Bereich der einzelnen betrieblichen Funktionen verwendet werden. Wir legen dabei vielfach die auf E. Gutenberg zurückgehende Unterteilung zugrunde. Modernere Management-Systeme wie das Qualitäts- und das Risikomanagement sind stets abgebildet. Keine Inhalte bestehen zu Umweltmanagement. Der Bereich „Personalwesen“ ist nur dünn besetzt (das liegt mir nicht). Im lager- und produktionswirtschaftlichen Bereich werden die zugrundeliegenden quantitativen Konzepte des Rechnungswesens vielfach angewandt und vertieft.

  • Das Skript „Entscheidungstheorie.pdf“ kann eine wichtige allgemeine Grundlage der Funktionenlehre sein. Bitte beachten Sie die am Anfang angegebenen Excel-Dateien.
  • In der Materialwirtschaft, bitte zunächst unbedingt das 2. Kapitel in „Lehrbuch der KLR.pdf“ lesen und verstehen, denn es enthält die begrifflichen Grundlagen. Dann in „Disposition.pdf“ und in „Bestellmenge.pdf“ schauen (in der Reihenfolge). Eine Fortsetzung ist übrigens „Logistik Skript.pdf„, aber das ist für IHK-Lehrgänge weniger relevant. Im Excel-Ordner, vgl. „Lager Kennziffern.xls“ (wichtig) mit Nebeninhalten in „Lagerkosten Rabatt.xls“ und „Lager Kennziffern Visualisierung.xls“ sowie „Groff.xls“ und „Wagner-Whitin.xls“ (der Vollständigkeit halber).
  • Zur Produktionswirtschaft, vgl.“ Produktion Skript.pdf“ und „Recht Produktion.pdf„.
  • Die produktionswirtschaftliche Optimierung setzt das „Simplex Skript“ voraus. Hierzu bitte im Excel-Ordner den Simplex-Unterordner und die Datei „Engpaß.xls“ anschauen.
  • Die Inhalte zum Marketing verteilen sich auf mehrere Dateien. Schauen Sie zunächst in „Marktanalyse und Käuferverhalten.pdf„, das ist eine Gesamtübersicht. Weitere Inhalte sind „Marktforschung.pdf„, „Marketing International.pdf“ (auch zu anderen Fragen der Außenwirtschaft) und „Markenbewertung.pdf“ (Markenstrategie ware immer wieder Prüfungsgegenstand). Ferner „Produktlebenszyklus Skript.pdf“ und „Preispolitik.pdf“ nicht vergessen. Zur Marktkommunikation, vgl. u.a. „Werbung (Skript).pdf„.
  • Über Marktforschung und die zugrundeliegende Statistik vgl. „Statistik Skript.pdf“ und die dort auf S. 2 angegebenen Excel-Dateien.
  • Zur Organisation und den verwandten Themen, bitte in „Organisation Skript.pdf„, „Projekt Management Skript.pdf“ und in „Personalwesen.pdf“ nachsehen.
  • Im Qualitätsmanagement ist in der Datei „ISO 9000 Skript.pdf“ eine Gesamtzusammenfassung zu finden. In „ISO 9000 Handbuch.pdf“ befindet sich ein einfaches Muster-Handbuch.
  • Zum Risiko-Management, vgl. insbesondere „Rating Strategie und Einführung.pdf“ und „Rating und Bonität.pdf„.

Studien- und Diplomarbeit

In allen Studiengängen müssen Sie mehrere Studienarbeiten und am Ende eine Diplomarbeit schreiben. Das ist sinnvoll, denn das wissenschaftliche Arbeiten soll geübt werden; allerdingsmüssen Sie in der betrieblichen Praxis auch oft schriftlich kommunizieren. Das Anfertigen von Geschäftsberichten, Projektreports und anderen schriftlichen Dokumenten ist daher eine grundlegende Fertigkeit von Führungskräften. Zudem muß mindestens die Diplomarbeit in der Regel in einer mündlichen Prüfung verteidigt werden. Auch dies ist eien sinnvolle Übung, denn Geschäftsführer- oder Vorstandspräsentationen sind wiederum eine grundlegende Fähigkeit. Auch hierzu finden Sie verschiedenes Material auf der BWL CD:

  • Die beiden Dateien „Hinweise Studienarbeiten.pdf“ und ggfs. „Hinweise zur Lösung von Privatrechtsfällen.pdf“ sind die grundlegenden Hausnummern. Obwohl fast nichts auf der CD mit Microsoft® Word erstellt wurde, wurde doch bei ersterer dieser beiden Dateien eine Ausnahme gemacht. Die Word-Quelle mit allen Nebendateien finden Sie im Skripte-Ordner im Unterordner „Hinweise Studienarbeiten„. Alle anderen Skripte sind nicht mit Word erstellt; den Autoren nach einer Word-Quelle zu fragen, ist daher zwecklos.
  • Die meisten schriftlichen Arbeiten sollten auch äußerlich ansprechend gestaltet werden. Sehen Sie hierzu in die Datei „Corporate Identity.pdf„.
  • Die Datei „Diagramme.pdf“ präsentiert einige formale Details der Darstellung von Zahlen und Daten.
  • Zu den Äußerlichkeiten, vgl. auch“MS Word.pdf“ und zur Gestaltung „Corporate Identity.pdf„.

Was die BWL CD nicht enthält

Ausdrücklich weisen wir darauf hin, daß die CD nichts zu Bereichen wie Umweltschutz oder Ökologiemanagement enthält. Ich bin Betriebswirt und befasse mich mit unternehmerischer Faktoroptimierung. Daher lehne ich es ab mich ernsthaft damit auseinanderzusetzen, wie man die unternehmerischen Aktivitäten möglichst wirksam kürzen und die Betriebe nach Fernost verjagen kann. Insbesondere glaube ich nicht an den Klimaschwindel, der in unserer „modernen“ Zeit das Hauptargument zur Beschädigung der Wirtschaft und zur Vernichtung von Arbeitsplätzen ist. EIne Vielzahl kritischer Artikel findet der Leser aber in http://www.bwl-bote.de. Diese können im Einzelfall durchaus relevant sein.

Gleichermaßen kritisiere ich das deutsche Zwangsversicherungssystem. Es versteht sich von selbst, daß ich daher zu Sozialrecht keine Inhalte erwarbeite. Warum kann herausfinden, wer in die Datei „Verwertbares Realeinkommen.xls“ schaut.

Die CD enthält keine zusammenfassende Darstellung softwaretechnischer Themen. Die CD dient dazu Probleme zu lösen, die man auch ohne Computer hätte. Dateien wie „Software im Unternehmen.pdf“ oder „BDSG.pdf„, „Domainrecht.pdf„, „Datenbanktheorie.pdf“ oder zum Datenschutz in „Datenschutz und Kryptographie.pdf“ und in „Datenschutz und Sicherheit.pdf“ können gleichwohl auch für Betriebswirte interessant sein.

Harry

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