
In der Metallverarbeitung, im Handwerk oder auf der Baustelle zählt eins ganz besonders: zuverlässige Technik. Doch hochwertige Schweissgeräte sind teuer – und nicht in jedem Betrieb dauerhaft im Einsatz. Statt grosse Summen in selten genutzte Technik zu investieren, entscheiden sich viele Unternehmen für die wirtschaftlichere Lösung: Mieten statt kaufen. Gerade wenn der Bedarf projektbezogen ist, lässt sich durch Miete nicht nur flexibel arbeiten – sondern auch deutlich Geld sparen.
Kurzfassung
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Die Herausforderung: Technikbedarf ohne Dauerbelastung
Hochwertige Schweisstechnik ist kostenintensiv. Ein professionelles MIG/MAG-, WIG- oder Elektrodenschweissgerät inklusive Zubehör kann schnell mehrere tausend Euro kosten. Dazu kommen Wartung, Reparaturen, Ersatzteile und Lagerhaltung. Diese Investitionen lohnen sich nur, wenn das Gerät regelmässig im Einsatz ist. Andernfalls verursacht es mehr Kosten als Nutzen.
Gerade bei kurzfristigen Projekten, Spezialaufträgen oder im saisonalen Einsatz sind Schweissgeräte oft nur wenige Tage oder Wochen im Jahr aktiv. Der Rest der Zeit stehen sie ungenutzt in der Werkstatt – verlieren aber gleichzeitig an Wert und Aktualität.
Schweissgerät kaufen oder mieten – der direkte Vergleich
Ein professionelles Schweissgerät kostet schnell mehrere tausend Euro – dazu kommen Wartung, Lagerung, Zubehör und ggf. Reparaturen. Wenn das Gerät nur gelegentlich genutzt wird, steht es die meiste Zeit ungenutzt herum. Die Mietlösung hingegen bietet:
| Kostenpunkt | Beim Kauf | Bei Miete |
| Anschaffung | Hoch, einmalig | Keine |
| Wartung | Eigenverantwortung | Inklusive |
| Reparaturen | Risiko beim Käufer | Trägt Vermieter |
| Lagerung | Platzbedarf | Entfällt |
| Technik-Update | Auf eigene Kosten | Immer aktuelle Geräte |
So lassen sich in der Summe oft mehrere hundert bis tausend Euro pro Jahr sparen – je nach Nutzungsintensität.
Für welche Betriebe lohnt sich das besonders?
Die Mietlösung bietet besonders in folgenden Fällen hohe Einsparpotenziale:
- Gelegentliche Einsätze (z. B. 1–2 Projekte pro Quartal)
- Start-ups oder junge Handwerksbetriebe ohne grosses Investitionsbudget
- Temporäre Baustellen mit wechselnden Anforderungen
- Werkstätten mit mehreren Mitarbeitenden, die zeitweise Zusatzgeräte brauchen
- Unternehmen in saisonalen Branchen
Auch als Ersatz bei Reparaturausfall hilft Miete, teure Stillstandszeiten zu vermeiden.
Typische Einsatzbereiche für gemietete Schweissgeräte
Die Miete lohnt sich besonders in diesen Fällen:
- Einmalige oder seltene Projekte: z. B. ein Reparaturauftrag an Edelstahlbauteilen
- Saisonale Montageeinsätze: Winterdienst, landwirtschaftlicher Gerätebau, Festivalaufbauten
- Testphasen: Gerät ausprobieren, bevor gekauft wird
- Kapazitätserweiterung: zusätzliche Geräte bei Grossprojekten oder wenn mehrere Teams gleichzeitig arbeiten
- Defektersatz: Ausfall der eigenen Technik schnell überbrücken
Planungssicherheit: Nur zahlen, was man wirklich nutzt
Ein weiterer Vorteil: Die Mietkosten sind planbar. Es gibt keine Überraschungen durch Reparaturkosten oder versteckte Gebühren. Stattdessen:
- Klare Tages- oder Wochenmiete
- Oft inkl. Zubehör & Ersatzgerät im Notfall
- Kosten steuerlich als Betriebsausgabe absetzbar
- Kein Kapital bindet sich langfristig – Liquidität bleibt erhalten
Gerade in wirtschaftlich unsicheren Zeiten oder bei Auftragsschwankungen schützt das Mietmodell vor unnötiger Kapitalbindung.
Flexibilität bei wechselnden Anforderungen
Wer regelmässig mit unterschiedlichen Materialien arbeitet – etwa Edelstahl, Aluminium oder Baustahl – braucht oft unterschiedliche Geräte oder Einstellungen. Die Miete ermöglicht:
- Wechsel des Gerätetyps je nach Projekt
- Zugriff auf spezialisierte Technik ohne Zusatzinvestition
- Testgeräte, bevor eine Kaufentscheidung getroffen wird
So können selbst kleine Teams auf professionelle Technik zurückgreifen – exakt zugeschnitten auf ihren Bedarf.
Fallbeispiel: So sparen Unternehmen mit Mietlösungen
Ein Handwerksbetrieb erhält kurzfristig einen Auftrag zur Schweissmontage an einer Edelstahlkonstruktion – benötigt wird ein WIG-Schweissgerät. Ein Kauf würde rund 3.000 € kosten. Durch Miete für 10 Tage à 40 € entstehen nur 400 € Mietkosten – inklusive Lieferung, Zubehör und Abholung.
Ersparnis: über 2.500 €, bei gleichem Arbeitsergebnis.
Fazit: Mit Mietgeräten Kosten senken – ohne Kompromisse bei Qualität
Das Mieten von Schweissgeräten bietet wirtschaftliche, technische und organisatorische Vorteile – besonders dann, wenn die Technik nicht täglich gebraucht wird. Statt Kapital zu binden, können Ressourcen gezielt eingesetzt werden. Wer schlau plant, spart nicht nur Geld, sondern erhöht auch seine betriebliche Flexibilität.

